Mitgliederversammlung

Die Mitgliedsversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt; die Einladung erfolgt über den Email-Verteiler. 

Die AG steht allen interessierten SDD-Mitgliedern offen. Meldet euch/melden Sie sich bei Interesse bei Lisa Schüler (lisa.schueler@uni-bielefeld.de) oder Magdalena Kißling (magdalena.kissling@uni-paderborn.de).

Tagungen/Workshops – Aktuelles

Save-the-Date: März 2024

Diversität im Kinder- und Jugendtheater

Tagung der AG Diversitätsorientierte Deutschdidaktik und der AG Theater_Performance in Kooperation mit dem Jungen Theater Münster

Fr. 1.3.24, 14-18 Uhr & Sa. 2.3.24, 9-14 Uhr

  • Wie kann Diversität auf der Bühne thematisch verhandelt werden?
  • Worin bestehen ästhetische Praktiken zur Darstellung von Diversität auf der Bühne?
  • Wie arbeiten hörende und nicht-hörende Menschen im Kinder- und Jugendtheater zusammen?
  • Inwiefern eröffnen Inszenierungspraktiken einen diversitätssensiblen Zugang zu Kinder- und Jugendtheater?
  • Wie kann Kinder- und Jugendtheater mit heterogenen Lerngruppen rezipiert werden?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir mit Theaterschaffenden, Deutsch- und Theaterdidaktiker:innen sowie Pädagog:innen gemeinsam in Form von vielfältigen Diskursformaten, praktischen Workshops und einem Vorstellungsbesuch von Der Katze ist es ganz egal nachgehen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei, ein Ticket für die Vorstellung kostet 12 €. Weitere Informationen zum Programm folgen zu Beginn des neuen Jahres.

Tagungen/Workshops – Archiv

Weitere Angaben zu bereits stattgefundenen Terminen finden sich hier in Kürze.

Tagungen/Workshops

Hier erfahren Sie mehr über vergangene und zukünftige Präsenzveranstaltungen der AG DiDe.

Einmal im Jahr wird aus den AG-Mitgliedern heraus ein 1-2-tägiger Workshop organisiert. Er kann verschiedene Formate umfassen von klassischen Konferenzvorträgen bis zu Word Cafés und findet i.d.R. in Präsenz statt. Die inhaltliche Ausrichtung wird im Rahmen der Mitgliedsversammlung diskutiert und berücksichtigt (abwechselnd/kombinierend) die drei Säulen der Literatur, Sprache- und Mediendidaktik. 

Forschungsforum – Archiv

Weitere Angaben zu bereits stattgefundenen Terminen finden sich hier in Kürze.

Forschungsforum

Erfahren Sie mehr über vergangene und aktuelle Vorträge zu inklusive Forschungsdesigns.

Das Forschungsforum greift aktuelle Herausforderungen in der Entwicklung von Forschungsdesigns für inklusive Lerngruppen auf. Ausgehend von einem Expert:innen-Input wird in einem kürzeren Digital-Format (1,5-2 Stunden) ein ausgewähltes Thema vertiefend diskutiert.

Sprecher*innen der AG DiDe

Jun.-Prof.’in Dr. Magdalena Kißling
Universität Paderborn
Institut für Germanistische und Vergleichende Literaturwissenschaft
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Telefon: +49(0)5251 60-4110
E-Mail: magdalena.kissling(at)uni-paderborn.de

Prof.’in Dr. Lisa Schüler
Universität Bielefeld
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Universitätsstr. 25
33615 Bielefeld
Telefon: +49(0)521 106-3695
E-Mail: lisa.schueler(at)uni-bielefeld.de

Forschungsforum – Aktuelles

Freitag, den 26.01.2024, 14-16 Uhr (Zoom)

Heikle Forschungsgegenstände – das Transferpotenzial empirischer Studien zu ästhetischer Kommunikation im Literaturunterricht für diversitätssensibles Lernen am ästhetischen Bildungsgegenstand

Christian Albrecht

Der empirischen Erforschung ästhetischer Dimensionen literarischen Lernens wird im deutschdidaktischen Diskurs nach wie vor mit Skepsis und tendenziell einseitig begegnet: Projekte, die Phänomene ästhetischer Bildung empirisch erforschen, greifen überwiegend auf qualitative Zugänge zurück, wohingegen quantitative Forschung kaum eine Rolle spielt. Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass sich die Erforschung ästhetischer Phänomene vor grundlegende Probleme gestellt sieht: Zwar ist der Forschungsgegenstand theoretisch zu fassen, Teilfacetten wie die ästhetische Erfahrung sind im Forschungsfeld jedoch nicht unmittelbar zu beobachten. Will die Deutschdidaktik als transdisziplinäre Wissenschaft jedoch nicht auf evidenzbasierte Befunde auch zu „heiklen“ Forschungs- bzw. Untersuchungsgegenständen (vgl. Wieler 2002, S. 128) und auf empirisch fundierte Aussagen über schwer messbare Kompetenzen (vgl. Frederking 2008) und Erfahrungsdimensionen verzichten, muss sie sich auf sensuell zugängliche Produkte und die damit verbundenen beobachtbaren Prozesse stützen, um operationalisierbare Modellierungen vornehmen zu können. Wie dies in einem Mixed Methods-Design erfolgreich umgesetzt kann, soll im Rahmen des Forschungsforums der AG Diversitätsorientierte Deutschdidaktik des SDD am Beispiel der ÄSKIL-Studie (vgl. Albrecht 2022; Frederking/Brüggemann/Albrecht 2020) und der DFG-Anschlussstudie ‚SEGEL’ („Die Bedeutung von Subjektivität und Emotionalität in Gesprächen über Literatur im Deutschunterricht“) vorgestellt und hinsichtlich des Transferpotenzials für diversitätssensibles Lernen am ästhetischen Bildungsgegenstand diskutiert werden.

Anmeldung bitte über Mail bei den Sprecher*innen der AG DiDe.

AG DiDe

Tätigkeiten und Ziele der Arbeitsgemeinschaftgemeinschaft

Die Arbeitsgemeinschaft DiDe versteht Diversität als Querschnittsthema der Deutschdidaktik und adressiert damit aktuelle Fragen aus Forschung und Lehre aus Perspektive der Literatur-, Sprach- und Mediendidaktik.

Die AG DiDe adressiert diversitätsorientierte Fragen in Forschung und Lehre hinsichtlich verschiedener Differenzkategorien (u.a. raceclassgender, dis_ability) und stellt sich der Herausforderung, Diversität sowohl als übergeordnetes Forschungsparadigma der Deutschdidaktik zu fokussieren als auch den Ansprüchen einer disziplinär-inhaltlichen Integration gerecht zu werden. Verhandelt werden Fragen der Inklusion, der Mehrsprachigkeit, der Bildungsbenachteiligung und strukturellen Zugangsbeschränkungen, der diskursiven Zuschreibungspraktiken sowie des Widerstands und Empowerments gegen machtvolle Verortungspraktiken aus sprach-, literatur- und mediendidaktischer Perspektive. Gesellschaftliche Diskurse und Diskursverschiebungen werden dabei in ihrem Einwirken auf Bildungspolitik, Curricula und Unterrichtspraxis beobachtet und fachdidaktische Positionen bezogen.

Die aus der AG heraus entstehenden und an die AG herangetragenen Projekt(-ideen) können an Grundlagenforschung ausgerichtet und kulturtheoretisch orientiert sein, konzeptionell angelegt oder empirisch (hypothesengenerierend und -überprüfend) sein. Das Spektrum der Forschungsfragen umfasst historische, systematische und anwendungsbezogene Perspektiven und setzt sich zu normativen Annahmen schulischen Lernens und Lehrens ins Verhältnis.  

Entstanden ist die AG aus der AG Inklusion und Gender. Nachdem zunächst diese beiden Differenzkategorien und deren Verschränkung im Fokus standen, schien im Verlauf der AG-Arbeit eine Weitung des Erkenntnisinteresses in Bezug auf die Berücksichtigung verschiedener Differenzkategorien und damit die Umbenennung der AG in Diversitätsorientierte Deutschdidaktik sinnvoll.

Hier finden Sie den Profiltext der AG im PDF-Format zum Download

Positionspapier der AG Leseverstehen

Lesen professionell unterrichten – Lehrkräftebildung auf dem Prüfstand.

Hier finden Sie das aktuelle Positionspapier zum Thema