AG DiDe

Tätigkeiten und Ziele der Arbeitsgemeinschaftgemeinschaft

Die Arbeitsgemeinschaft DiDe versteht Diversität als Querschnittsthema der Deutschdidaktik und adressiert damit aktuelle Fragen aus Forschung und Lehre aus Perspektive der Literatur-, Sprach- und Mediendidaktik.

Die AG DiDe adressiert diversitätsorientierte Fragen in Forschung und Lehre hinsichtlich verschiedener Differenzkategorien (u.a. raceclassgender, dis_ability) und stellt sich der Herausforderung, Diversität sowohl als übergeordnetes Forschungsparadigma der Deutschdidaktik zu fokussieren als auch den Ansprüchen einer disziplinär-inhaltlichen Integration gerecht zu werden. Verhandelt werden Fragen der Inklusion, der Mehrsprachigkeit, der Bildungsbenachteiligung und strukturellen Zugangsbeschränkungen, der diskursiven Zuschreibungspraktiken sowie des Widerstands und Empowerments gegen machtvolle Verortungspraktiken aus sprach-, literatur- und mediendidaktischer Perspektive. Gesellschaftliche Diskurse und Diskursverschiebungen werden dabei in ihrem Einwirken auf Bildungspolitik, Curricula und Unterrichtspraxis beobachtet und fachdidaktische Positionen bezogen.

Die aus der AG heraus entstehenden und an die AG herangetragenen Projekt(-ideen) können an Grundlagenforschung ausgerichtet und kulturtheoretisch orientiert sein, konzeptionell angelegt oder empirisch (hypothesengenerierend und -überprüfend) sein. Das Spektrum der Forschungsfragen umfasst historische, systematische und anwendungsbezogene Perspektiven und setzt sich zu normativen Annahmen schulischen Lernens und Lehrens ins Verhältnis.  

Entstanden ist die AG aus der AG Inklusion und Gender. Nachdem zunächst diese beiden Differenzkategorien und deren Verschränkung im Fokus standen, schien im Verlauf der AG-Arbeit eine Weitung des Erkenntnisinteresses in Bezug auf die Berücksichtigung verschiedener Differenzkategorien und damit die Umbenennung der AG in Diversitätsorientierte Deutschdidaktik sinnvoll.

Hier finden Sie den Profiltext der AG im PDF-Format zum Download